zum Gutachten von Dipl. Psychologen Olaf Weckel

 

10. Teil der Gutachtenerwiderung durch den Kindesvater

zum 1. Teil der Gutachtenerwiderung durch den Kindesvater

zum 2. Teil der Gutachtenerwiderung durch den Kindesvater

zum 3. Teil der Gutachtenerwiderung durch den Kindesvater

zum 4. Teil der Gutachtenerwiderung durch den Kindesvater

zum 5. Teil der Gutachtenerwiderung durch den Kindesvater

zum 6. Teil der Gutachtenerwiderung durch den Kindesvater

zum 7. Teil der Gutachtenerwiderung durch den Kindesvater

zum 8. Teil der Gutachtenerwiderung durch den Kindesvater

zum 9. Teil der Gutachtenerwiderung durch den Kindesvater

 

zum 11. Teil der Gutachtenerwiderung durch den Kindesvater

Seite 51 zweiter Absatz

Also zunächst sei erwähnt, dass die kindesmütterliche Wohnung, mit ebenso alten Fenster aus DDR-Zeiten, ebenfalls in einem unsanierten, also sanierungsbedürftigen Haus (in diesem Fall ein langer desolater Wohnblock) liegt. Lediglich die 5-Zimmerwohnung wurde wohl vor ca. 2 Jahren von der Mutter (fachmännisch?) tapeziert und gemalert.

 

Diesbezüglich liegen also die Unterschiede, welche der Gutachter versucht aufzuzeigen definitiv nicht vor!

 

Auch unterliegt das väterliche Kinderzimmer von M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion keineswegs einem hohen Sanierungsbedarf, wie im Gutachten suggeriert, sondern ist, abgesehen von einer alten Tür, im Herbst 2010 komplett fachmännisch instandgesetzt und renoviert worden. Warum behauptet der Gutachter hier Gegenteiliges?

 

Das Wohnumfeld, mit Sandkasten, Klettergerüst, Swimmingpool, Tischtennisplatte, großem Trampolin, Kletterbäumen, vielen Tieren, des Kindes eigenen Hühnern, Bastelwerkstatt und großen Wiesen, ist zumindest aus hiesiger Sicht (man darf ja geteilter Meinung sein, oder), in Steuden weit sauberer und kindgerechter als auf der Silberhöhe, wo die Gehwege verdreckt, der Hausflur unsäglich beschmiert und der nächste Spielplatz nach eigener Inaugenscheinnahme durch den Kindesvaters nicht nur vollkommen verkotet ist, sondern unmittelbar an eine Straßenbahnlinie grenzt.

„Kindgerecht“ definiert der Kindesvater anders.

 

Wenn der Gutachter feststellt: „Dabei wird es M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion in Halle (Saale) in deutlich höherem Maße erleichtert, soziale Kontakte zu pflegen, …“ so ist auch dies sicherlich eine Ansichtssache. Ohne hier auf die allseits bekannten und grundsätzlichen Vorzüge des sozialen Dorflebens im Einzelnen eingehen zu wollen, sei der Hinweis gestattet, dass für den Kindesvater nicht die Quantität, vielmehr die Qualität und Intensität der sozialen Kontakte eine wesentliche Rolle bei der Kindesentwicklung einnehmen.

Wozu qualitativ schlechtere soziale Kontakte führen, erlebte M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion am 7.03.2012 im Jugendclub auf der Silberhöhe und anschließend zu Hause!

 

Lebenskünstler“ ist vom Kindesvater nicht formuliert worden, sondern „Überlebenskünstler“. Dies jedoch nicht ohne diese vom Kindesvater praktizierte Lebensart auch näher zu beschreiben. Wenn Bedarf diesbezüglich besteht, wird der Kindesvater gerne auch hierzu detaillierte und anschauliche Erörterungen abgeben.

 

Sozioökonomische Unterschiede sieht der Kindesvater schon gravierende, aber dazu werden hier keine weiteren Ausführungen gemacht.

 

Zu den Zeitressourcen:

Hier ist offensichtlich wieder der Wunsch des Gutachters der Vater des Gedankens oder auch der gutachterlichen Feststellung: „…, dass die Kindesmutter aufgrund ihrer Arbeitszeiten deutlich höhere Ressourcen zur Verfügung hat als der Kindesvater.“, denn diese Feststellung ist definitiv falsch.

Der Kindesvater erklärte dem Gutachter nicht nur einmal, dass der Kindesvater bei jedwedem Tun, mit Ausnahme des nur im letzten Winter vorgekommenen LKW – Fahrens, frei in der Zeiteinteilung ist. Es ist den Hunden völlig egal, ob sie morgens, mittags oder abends gefüttert und gereinigt werden. Wichtig ist eben nur, dass die Hunde gefüttert, getränkt und gereinigt werden. Es ist den vom Kindesvater betriebenen Internetportalen völlig egal, ob die früh, mittags, abends oder nachts gepflegt und aktualisiert werden. Wichtig ist nur, dass diese gepflegt und aktualisiert werden. Ballonfahrten werden ausschließlich vom Kindesvater terminiert.

Worauf stützt also der Gutachter diese falsche Feststellung? Auf die vom Gutachter dogmatisch vorgeschlagenen, vom Kindesvater nicht angenommen ersten Terminvorschläge?

Das ist doch ebenso lächerlich, wie die vom Gutachter daraus geschlussfolgerte Feststellung auf

Seite 52 oben!

 

Offensichtlich war der Gutachter narzisstisch gekränkt, weil die Terminabsprachen nicht nach seinen ursprünglichen und dogmatischen Vorstellungen verliefen.

 

Nach Ansicht des Kindesvaters ist es mit den Zeitressourcen ähnlich wie mit den sozialen Kontakten. Eine von einem Familiengericht an einen Gutachter / Sachverständigen gerichtete Frage ausschließlich auf der Basis der vermuteten, angenommenen oder auch wahrgesagten Quantität der Zeitressourcen, wie auch immer zu beantworten, hält der Kindesvater für dilletantisch. Dem Kindesvater wäre schon auch wichtig und sicherlich dem Kindeswohl besser dienlich, wenn die Zeitressourcen auch in entsprechender Qualität durch den Sorgeberechtigten vor allem mit, aber auch für das Kind genutzt werden würden. Dieser Aspekt, im gesamten Gutachten unberücksichtigt geblieben, scheint für den Gutachters es einfach nicht wert zu sein, begutachtet, hinterfragt oder gar im Gutachten schriftlich erörtert zu werden. Schade eigentlich.

Dem Kindesvater ist nun nur noch unklar, ob das der Oberflächlichkeit oder der Parteilichkeit oder gar der grob fahrlässigen Unterlassung zuzurechnen wäre.

 

Seite 52

fett Gedruckt beginnend „…; wobei…“

Dem ist mit dem zuvor Vorgetragenen umfänglich widersprochen worden und diese Aussagen konnten zumindest teilweise:

·        Drittmotiv,

·        Ursachen des Kindesverhalten im mütterlichen Haushalt,

·        höhere zeitliche Ressourcen seitens der Kindesmutter,

·        bessere soziale Kontaktmöglichkeiten in Halle)

widerlegt werden.

    

Bleibt diesbezüglich vielleicht noch darauf hinzuweisen, dass der Gutachter von ursprünglich für M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion erleichterten sozialen Kontaktmöglichkeiten in Halle in der fettgedruckten Zusammenfassung plötzlich und ohne jedwede Erörterung zu besseren sozialen Kontaktmöglichkeiten schwingt. Bewusst, um zu suggerieren in Halle sei es besser, oder unbewusst, also oberflächlich?

 

Seite 52

3.1.5.      Erziehungsverhalten, Erziehungskompetenzen

Seite 54 mittig

Der Gutachter mag ja des Kindesvaters vermeintlich ablehnende Haltung gegen die psychotherapeutische Maßnahme seines Sohnes so werten, aber wie wohl spätestens dieser Schriftsatz belegt, weis der Kindesvater durchaus, wie es in seinem Sohn aussehen mag.

 

Auch hier wieder, der Gutachter hinterfragt nicht, um eventuell tatsächlich vorliegende Gründe für diese angenommene / vermutete vermeintliche Antihaltung des Kindesvaters zu ergründen, sondern stellt die erstbesten, am ehesten in das, seiner Meinung nach, vom Kindesvater zu zeichnende miese Gesamtbild passenden Gedanken einfach fest.

 

Die vermeintlich ablehnende Haltung des Kindesvaters gegen diese von der Kindesmutter mit dem Kindesvaters nicht abgesprochenen, sich über 24 Wochen hinziehenden und somit M... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion in seinem Wochenablauf mindestens ein halbes Jahr lang beeinflussenden und von der Kindesmutter ausschließlich wegen der Außenwirkung auf Dritte (Prozessbeteiligter), keines Falls in Ihrer behaupteten Besorgnis um das Kindeswohl wegen (siehe auch Seite 35 untere Hälfte und 36 dieses Schriftsatzes) gegenüber initiierte Maßnahme beruht in keinster Weise, wie vom Gutachter suggeriert, auf fehlendem Verständnis für das Innenleben seines Sohnes, als vielmehr der Tatsache, dass diese Maßnahme nicht zuvor mit dem Kindesvaters abgesprochen wurde. Wie bis zur Trennung üblich, hätte der Kindesvater gerne seinen Sohn zu diesen Terminen begleitet!

 

Hätte der Gutachter diese Haltung des Kindesvaters hinterfragt, hätte der geschulte Psychologe diese tatsächliche Kränkung des Kindesvaters erkennen können / müssen.

    

Auf die von der Kindesmutter eingestandene körperliche Gewalt der Kindesmutter, der „Kopfnuss,“ geht der Gutachter abermals hin und erklärt die Kindesmutter zum Opfer des Kindes, wenn er entschuldigend und rechtfertigend formuliert: „Die Ausführungen von M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion selbst hierzu zeigen überdeutlich auf, dass dieser sich in oppositioneller und völlig inakzeptabler Weise seinen erwachsenen Bezugspersonen im mütterlichen Haushalt gegenüber verhalten hat, “

 

Nein nicht „deutlich“ wird formuliert, sondern „überdeutlich“, nicht „und inakzeptabler Weise“, sondern „und völlig inakzeptabler Weise“ wird formuliert, um die Rechtfertigung der  Handlungsweise der Kindesmutter beim Leser auch deutlich ankommen zu lassen. Da kommt der Nachsatz des Gutachters: „…, wobei trotz alledem wie auch immer…“ nur noch als notwendiges Beiwerk beim Leser an.

 

Auf die vom Kindesvater weiters berichteten Akte der mütterlichen Gewalt gegen das Kind („Arschtritt“, Schlag gegen den Kopf, Tracht Prügel - siehe auch Seiten 22, 23, 44, 45 dieses Schriftsatzes; Anlage E-Mail- Korrespondenz mit dem Jugendamt – Mitarbeiter Herrn N... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion,) wird im gesamten Gutachten nicht weiter eingegangen, im Gegenteil in der Zusammenfassung dieses Punktes des Gutachtens heißt es: Der Erziehungsstil der Kindesmutter hingegen ist als ausgewogener zu bezeichnen, …

 

Na Klasse!!

Wenn das eine unparteiische und neutrale Begutachtung darstellt, möchte der Kindesvater keines des betroffenen Kind sein.

 

Seite 54 unten

„vermeintliche Passivität“

„angebliche Versäumnisse“

Weder die erste, noch die zweite Formulierung stammt vom Kindesvater.

 

Der Kindesvater berichtete definitiv ausführlich, anschaulich, derart differenziert, komplex und miteinander verwoben also, um mit der Logik des Gutachters zu formulieren, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit des Vorliegens von Erlebnishintergründen und der wahrhaften Berichterstattung, von der tatsächlichen Passivität und den tatsächlich zu verzeichnenden Versäumnissen der Kindesmutter, aber auch von den heute noch feststellbaren Ergebnissen dieser mütterlichen Erziehungspassivität und Erziehungsversäumnissen an den drei großen Kindern (kriminelle Laufbahn des R... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion, die die Schule abrechende Mo... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion und die staatliche Erziehungshilfen benötigende J... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion)

 

Aber wenn der Gutachter auf diese wahrhafte Berichterstattung, oder, um mit den Worten des Gutachters zu formulieren, auf den vom Kindesvater gezeigten Belastungseifer, eingehen würde, bliebe dem Gutachter keine andere Wahl, als dem Gericht zu empfehlen, das alleinige Sorgerecht auf den Kindesvaters zu übertragen, deshalb lässt der Gutachter es halt sein, auf die tatsächlich, so unglaubwürdig, wie sich das für manche Außenstehende anhören mag, wahren Erlebnisse des Kindesvaters in den 10 Jahren seines Zusammenlebens mit der Kindesmutter .

 

Da formuliert der Gutachter mal lieber zusammenfassend nichtssagend und lapidar des Kindesvaters Berichterstattung:

(Siehe Seite 54 Beginn des letzten Absatzes).

 

Och gucke, der Gutachter konnte bei der Interaktionsbeobachtung sowohl für die vom Kindesvater berichtete übermäßige Übernahme von Erziehungsaufgaben durch den Lebensabschnittsgefährten, als auch für die von zwei Personen berichteten Aversionen zwischen M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion und dem Lebensabschnittsgefährten der Kindesmutter keine Bestätigung finden? Das ist aber komisch, dass sich da die Leute an solchen Tagen anders zeigen, als im Alltag. Wie kommt das bloß? Warum machen diese Leute das mit dem Gutachter?

Na gut, was ich als psychologisch geschulter Sachverständiger nicht sehen will, sehe ich halt nicht. Nachweisen kann mir ja keiner, dass ich solcher Art stark ausgebildete Missverhältnisse selbst unter dem Deckmantel der schauspielerischen Höchstleistungen hätte erkennen können / müssen.

 

Warum gibt der Gutachter nun zum wiederholten Male den falschen gegen den Kindesvaters gerichteten Anschuldigungen der Kindesmutter derart viel Raum, während er die ausführlich, anschaulich, derart differenziert, komplex und miteinander verwobenen Aussagen des Kindesvaters, welche zumindest einen Erlebnishintergrund vermuten lassen könnten, fast grundsätzlich nichtssagend und lapidar zusammenfasst?

 

Seite 55

Dritter Absatz

Hier kann der Gutachter die von ihm selbst erhobenen Daten und Werte im Bereich der Unterstützung nicht nachvollziehen? Warum erhebt er diese dann?

 

Der Gutachter findet abermals eine Rechtfertigung / Entschuldigung der Kindesmutter zu Gunsten für die aus den erhobenen Daten ableitbar erhöhte Strafintensität bei der Kindesmutter, anstatt dieses Faktum wissenschaftlich begründet zu erörtern. Was soll das?

 

Sehr hohe Werte lassen sich auch im Bereich der Inkonsistenz (Widersprüchlichkeit / Unbeständigkeit) finden. Anstatt diese Werte mal mit dem vom Kindesvater ausführlich, anschaulich, derart differenziert, komplex und miteinander verwoben Berichteten zu vergleichen, welche Hintergrunderlebnisse zumindest vermuten lassen, findet der Gutachter eigentlich auch keine Erklärung außer gerade noch so die geringere Konsequenz und das kaum vorhandene Durchsetzungsvermögen des vermeintlichen Opfers.

 

Seite 55 letzter Absatz

Hier führt nun der Gutachter die Persönlichkeitskomponenten ins Feld, welche ja mit diesem Schriftsatz bereits als falsch oder zumindest unzutreffend überführt wurden, sodass die nun im Gutachten folgenden Schlussfolgerungen falsch oder zumindest unzutreffend sein dürften, weshalb der Kindesvater auf diese logischer Weise falschen, zumindest jedoch nicht zutreffenden Schlussfolgerungen des Gutachters hier nicht weiter eingeht.

 

Somit gibt es also beim Kindesvater keinerlei Einschränkungen der väterlichen Erziehungskompetenzen, während auf Seiten der Kindesmutter, bewiesen durch die steigende Gewaltbereitschaft mit zunehmender Intensität der Kindesmutter gegen das Kind, durchaus, auch wenn die einzelnen Persönlichkeitskomponenten unbeachtet blieben, Einschränkungen der Erziehungskompetenz offensichtlich vorzuliegen scheinen.

 

Seite 56 fett Gedrucktes

Wie kann denn der Erziehungsstil der Kindesmutter als ausgewogener zu bezeichnen sein, wenn man in die Betrachtung dessen, die gegen das Kind tatsächlich und zum Teil von der Kindesmutter sogar bestätigte zunehmende Gewaltbereitschaft mit beobachtet steigender Intensität mit einbeziehen würde, was der Gutachter bewusst unterließ?

Die Zusammenfassung des Punktes 3.1.5. ist, den zuvor ausgeführten Fakten folgend, somit als unrichtig, wissenschaftlich unbegründet und nicht zutreffend zu klassifizieren.

 

Seite 56

3.2.        Aspekte der elterlichen Sorge

3.2.1. Bindungen, Beziehungen

Seite 57 Mitte des letzten Absatzes

Es handelt sich beim erwähnten T... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion um den älteren Neffen und nicht um den jüngeren Onkel. Nur mal am Rande, um dazustellen, wie oberflächlich und eigentlich uninteressiert der Gutachter offenbar zugehört hat, während der Begutachtungsgespräche.

 

Unverständlich, aber bezeichnend für das gesamte Gutachten ist erneut, dass der Gutachter, spricht er von den Kindern der Kindesmutter von „Halbgeschwistern“ berichtet, während der Gutachter die große Tochter J... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion mit „die mehrfach benannte ältere Tochter des Kindesvaters“ bezeichnet, obwohl auch diese eine Halbschwester und zwar für M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion aus emotionaler Sicht keine unbedeutende Halbschwester von M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion ist.

 

Seite 58 das fett Gedruckte

Auch hier wieder muss festgestellt werden, dass der Gutachter es einfach nicht lassen kann oder will, den Kindesvater in einem zu verabscheuendem Bild darzustellen.

In diesem Fall konkret, wenn er unrichtig und wider besseren Wissens formuliert: “ und durch väterliches Agieren erst entstandene problematische Beziehungsgestaltung zum Lebensgefährten der Kindesmutter.“

 

Also nochmals der Verweis zu den Seiten 46 – 51 und darauf, dass ursächlich nicht die, von der Kindesmutter wahrheitswidrig vermutete und vom Gutachter offensichtlich gerne und ungeprüft für seine Argumentation übernommene, Beeinflussung des Kindes durch den Kindesvaters gegen den neuen Partner der Kindesmutter, welche es schlichtweg nicht gibt, verantwortlich zu machen ist, als vielmehr das Verhalten des Lebensabschnittsgefährten, das kindesmütterliche Verhalten M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion gegenüber seit dem der Lebensabschnittsgefährten in den mütterlichen Haushalt quasi einzog und die Erlebnisse des M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktions seit der Trennung vom Kindesvater im mütterlichen Umfeld kausal und ursächlich zu benennen sind.

 

Im Übrigen, wenn davon auszugehen wäre, wie der Gutachter die wohl falsche Feststellung machte, dass beide Elternteile gleichermaßen eine wichtige Bezugs- und Bindungsfigur für M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion darstellen, und vom 14 tägigen Umgang von jeweils Freitag 15:00 Uhr bis Sonntag 18:00 Uhr, somit ganze 51 h aller 14 Tage, dann bleibt doch die Frage, wie die von der Kindesmutter wahrheitswidrig vermutete Beeinflussung des Kindes durch den Kindesvater gegen den neuen Partner der Kindesmutter aussehen müsste.

Oder andersherum, wie viel tiefer ist denn die emotionale Bindung des Kindes zum Kindesvater, wenn eine 14-tägig nur 51h anhaltende behauptete Beeinflussung des Kindes durch den Kindesvater gegen den neuen Partner der Kindesmutter ausreicht, um den Kindeswillen derart auszurichten?

Oder aus einer dritten Herangehensweise: Wie schwach ist die Bindung des Kindes zur Kindesmutter, wenn der Kindesmutter 277 h in 14 Tagen im mütterlichen Haushalt nicht ausreichen, den Kindeswillen erfolgreich zu manipulieren?   

Die Kindesmutter hat doch rund die 5,4 fachen diesbezüglichen Zeitressourcen im Vergleich zum Kindesvater! Heißt das nun, dass die Bindung zum Vater mindestens 5,4 Mal tiefer, als zur Kindesmutter ist?

Okay, lassen wir das sein.

 

Aber eine behauptete, gegen den Lebensabschnittsgefährten der Kindesmutter gerichtete  Beeinflussung des Kindes durch den Kindesvater, welche nach des Gutachters Meinung vermeintlich kausal für die Missverhältnisse im Hause R... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion verantwortlich sein könnte, hat es nicht gegeben und wird es auch künftig nicht geben!

Mit dieser kindesmütterlichen Vermutung bereitet die Kindesmutter lediglich eine mögliche Begründung einer möglicherweise von der Kindesmutter anvisierte Umgangssperre (natürlich nur zum Kindeswohle!!) vor. Hierfür würde auch der Fakt sprechen, wenn die Kindesmutter z. B. beim Gutachten angeben hat, es gäbe eine ständige Präsenz des Kindesvaters durch die täglichen Telefonate, permanenten Druck und es wäre gar keine innerfamiliäre Planung mehr möglich u. s. w. Hier hat die Kindesmutter offensichtlich mal die Reaktion des Gutachters abgecheckt, um dann nach Ende des Prozesses in entsprechender Opferrolle vielversprechend auf die Jugendamt- Mitarbeiterinnen wirken zu können.

Nachtigall, der Kindesvater hört dich trapsen!

 

Seite 58

3.2.2.      Bindungstoleranz

Letzter Absatz unten

Auf welche Fakten oder wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse stellt denn der Gutachter vor dem Hintergrund der Persönlichkeitsunterschiede zwischen Kindesvater und Kindesmutter, wobei ja die Persönlichkeitskonfigurationen bereits als falsch oder zumindest nicht zutreffend ausreichend begründet wurden, seine Feststellung: „… und lässt selbige Bindungstoleranz seitens des Kindesvaters …. eher nicht erwarten.“ ab?

Auf seine Spürnase? Der Kindesvater hatte doch dem Gutachter ausführlich, anschaulich, derart differenziert, komplex und miteinander verwoben erörtert, also glaubhaft und den Erlebnishintergrund zumindest vermuten lassend, versichert, dass der Kindesvater bereits das alleinige Sorgerecht für seine Tochter aus erster Ehe hatte und damals der Umgang absolut problemfrei ablief, er also in keinster Weise sich vorstellen könnte, einen einmal festgelegten Umgang zu verhindern oder dergleichen.

Annahme, Vermutung, psychologische Wahrsagerei? Es ist nicht nachvollziehbar, soviel …

 

Auch wenn der Kindesvater in wenig nachvollziehbarer Weise, wie auch M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion selbst, bekundet, dass sein Sohn bei einer …. jedes Wochenende bei der Kindesmutter verbringen könne. Dies ist als unrealistisch anzusehen, insbesondere vor dem Hintergrund der wöchentlich begrenzten Zeit und fehlenden Möglichkeiten für Wochenendaktivitäten.“

 

Hinterfragt wurde diese Aussage des Kindesvaters vom Gutachter wohl nicht, sonst wüsste er, dass der Kindesvater zumindest im Sommerhalbjahr überwiegend an den Wochenenden Heißluftballonfahrten durchführt und somit eine solche Regelung durchaus auch und insbesondere für das Kind und das Kindeswohl vorteilig wäre.

 

 

 

 

Seite 59 letzter Absatz

Warum bitteschön, hebt der Gutachter, mit Bezug auf die während der Interaktionbeobachtungen stattgefundenen Telefonate, die derzeitige mütterliche Duldung von täglich zwei Telefonaten so explizit hervor? Wurde ihm etwa nicht berichtet, dass es ebenso übliche Praxis ist, auch zweimal mindestens mit der Kindesmutter zu telefonieren, wenn M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion beim Kindesvater ist? Hierbei gibt es nur einen einzigen Unterschied, welchem der Gutachter aber offensichtlich  nicht den notwendigen Stellenwert zuschreibt, um diesen im Gutachten auch zu erwähnen: Wenn sich M... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion beim Kindesvater aufhält kann und darf er jederzeit seine Mutter anrufen. Das ist umgekehrt derzeitig leider nicht so! Und das ist nicht nur so, weil das Wohnzimmer in der mütterlichen Wohnung, in welchem das Telefon steht, in der Regel verschlossen ist.  

 

Seite 60 oben

„So gibt es auch ….“ Das ist definitiv falsch und lediglich von der Kindesmutter so behauptet! Den von der Kindesmutter herbei geredeten zeitlichen Zusammenhang gibt es nicht, denn dem Kindesvater ist die Beziehung der Kindesmutter zum Th... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion seit Ende März 2011 bekannt. Erste Probleme wurden von M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion Ende April / Anfang Mai, also ziemlich zeitgleich mit den Problemen von J... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion und in absoluter Zeitnähe der Probleme von R... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion mit der Konstellation im mütterlichen Haushalt auftraten, berichtet.

 

 Seite 60 fett Gedruckte Zusammenfassung

Da auch hierin auf die falsch oder zumindest unzutreffend definierten Persönlichkeiten abgestellt wird und die vermeintlich bestehenden, somit jedoch ebenso falsch oder zumindest nicht zutreffend definierten, Persönlichkeitsunterschiede zu Grunde gelegt werden, ist auch, zumindest die hierauf basierende zusammenfassende Vermutung oder Annahme des Gutachters als falsch oder zumindest nicht zutreffend einzustufen.

 

Seite 60

3.2.3.      Kontinuität

Frage: Ist es mit der Kontinuität generell vereinbar, ein Kind in den Urlaub mit der großen Halbschwester zu schicken, um während dieser Zeit dem Kind eine komplett neue und für das Kind fremde Lebenssituation unter Inkaufnahme des Verlustes jedweder außerfamiliärer sozialer Kontakte und des Verlustes von bis dahin wichtigen Bezugspersonen des Kindes zu schaffen?

 

Wer will denn wie verhindern, dass dem Kind nach dem nächsten Urlaub mit seiner großen Schwester in 2012 nicht ähnliches widerfährt, denn schließlich liegt bei der Kindesmutter definitiv mittelfristig ein erneuter Umzug in der Notwendigkeit, da die derzeitige Wohnung schon jetzt zu groß ist und vom Amt nicht umfänglich bezahlt wird. Die Notwendig steigt natürlich mit einem bereits geplanten eventuellen Auszug von Mo... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion um ein Vielfaches.

 

Seite 60 unten und 61 oben

Es ist eben nicht davon auszugehen, dass die Kindesmutter das Gros an Versorgungs- und Fürsorgeaufgaben für M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion während der Paarbeziehung übernommen hätte. Das bestritt der Kindesvater bereits in den Begutachtungsgesprächen, weshalb hier also keineswegs von der kindesmütterlichen Behauptung auszugehen bleibt.

 

Was hat denn ein 14-tägiger Umgang, des Kindes mit dem Kindesvater, mit einer „Aufrechterhaltung der personellen Kontinuität nach der Trennung im Sommer 2010“ zu tun, wenn vor der Trennung tägliche z. B. körperliche Kontakte zwischen dem Kind und dem Kindesvaters stattfanden? 

Da verliert doch die Kontinuität komplett an Bestand!

 

Die Betreuungskontinuität hat sich um 180 Grad gedreht und wird nun durch die Kindesmutter situationsbedingt alleine und i. V. mit deren Lebensabschnittsgefährten versucht hergestellt zu werden, denn dem nur manchmal und keineswegs regelmäßigen warmen Mittagessen jeweils zu später Abendstunde, dem alleine im Kinderzimmer abhängen oder Playstation spielen  und solchen Geschichten ist ja wohl kaum eine Betreuung, geschweige denn eine Betreuungskontinuität zu unterstellen, oder?

 

Seite 61 fett gedruckt

„…auch vor dem Hintergrund der Geschwisterbeziehungen…“ Welche „Geschwisterbeziehungen“ meint der Gutachter denn hier? Was will er denn nun wieder suggerieren?

 

Es gibt nach hiesigem Wissensstand lediglich Halbgeschwister, also wenn es neben der Beziehung zur Kindesmutter erhaltenswerte und dem Kindeswohl tatsächlich dienliche Beziehungen im mütterlichen Haushalt gibt, dann könnten dies ja wohl richtig formuliert einzig zwei oder drei Halbgeschwisterbeziehungen im mütterlichen Haushalt sein, welche in die Waagschale der Entscheidung über den künftigen Aufenthaltsort von M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion gegeben werden könnten, oder?

 

Die lediglich telefonische und nach Aussage der Kindesmutter nur durch sporadischen Kontakt  stattfindende Beziehung zum im Jugendheim zur Vermeidung von Jugendhaft sitzenden R... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion kann vom väterlichen Haushalt aus durch M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion zumindest gleichwertig erhalten und gepflegt werden. Im Gegenteil, im väterlichen Haushalt hat M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion unbehinderten und jederzeitigen Zugang zum Telefon, was im mütterlichen Haushalt nicht der Fall ist. Zu R... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion ist nach Aussage von M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion der tägliche abendliche Telefonkontakt rein theoretisch möglich und von Seiten der Jugendeinrichtung zur Vermeidung von Jugendhaft erlaubt, jedoch von der Kindesmutter bereits über viele Wochen nicht praktiziert, wobei die Kindesmutter den häufig geäußerten Wunsch M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktions, mit R... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion regelmäßiger und häufiger telefonieren zu wollen, völlig ignoriert.

 

Die seit geraumer Zeit gestörte, der Gutachter nennt es wohl geschwistertypische Streitigkeiten, Halbgeschwisterbeziehung zu J... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion wird im mütterlichen Haushalt von mehr als nur häufigen Auseinandersetzungen zwischen J... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion einerseits, der Kindesmutter und deren Lebensabschnittsgefährten andererseits überlagert und zusätzlich belastet. Diese Halbgeschwisterbeziehung könnte nach Ansicht des Kindesvaters durchaus etwas räumliche Trennung gebrauchen, um eventuell gesunden zu können.

 

Die halbgeschwisterliche Beziehung zur erwachsenen Mo... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion erfährt wohl in naher / näherer Zukunft eine totale Änderung, da Mo... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion, zumindest den Berichten von M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion folgend, auszuziehen plant und bereits eine entsprechende Wohnung fand.

 

Verbleibt im mütterlichen Haushalt also lediglich eine erhaltenswerte Beziehung, nämlich die zur Kindesmutter!

 

Da auf Grund der derzeitig vom Amt finanzierten Wohnsituation der Kindesmutter die Wohnung bereits jetzt als zu groß eingestuft wurde, da ja R... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion nicht im mütterlichen Haushalt lebt, steht zumindest mittelfristig und in Abhängigkeit von Mo... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion Auszugsplänen eine erneute Veränderung der räumlichen Kontinuität an, welche durch die Aufenthaltsnahme beim Kindesvater zumindest dem M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion erspart bliebe.

 

Diese Umstände vergaß der Gutachter wohl versehentlich in seine Schlussfolgerungen einfließen zu lassen, oder?

 

Ein „weitgefächertes familiäres Netzwerk“ ist auf der Seite der Kindesmutter weder anzunehmen, zu vermuten oder gar vorauszusetzen, denn ein solches gibt es definitiv nicht in dieser „Familie“, von welcher die Kindesmutter selbst in ihren biographischen Einlassungen berichtet. Ein solches weitgefächertes familiäres Netzwerk findet sich da schon eher in der kindesväterlichen Familie, in welcher ein unvergleichbar engerer und konstanterer familiärer Zusammenhalt gelebt wird.

 

Das vorstehend Geschriebene belegt überdeutlich, dass der Gutachter bei seinen diesbezüglichen Schlussfolgerungen von offensichtlich falschen zumindest aber unvollständigen, auf gar keinen Fall zutreffenden Informationen / Tatsachen ausgeht und somit können auch diese, den Punkt 3.2.3 zusammenfassenden Schlussfolgerungen nur falsch, zumindest aber nicht zutreffend sein.

 

Seite 61

3.2.4.      Kindeswille

Warum gibt der Gutachter in seinen Ausführungen zu diesem Punkt denn nicht das von der Kindesmutter tatsächlich geäußerte wieder?

 

Auf Seite 24 des Gutachtens, zweiter Absatz, vorletzter Satz lautet:

„So würde er (gemeint ist M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion) häufig `herumzicken` und etwa einmal wöchentlich äußern, zu seinem Vater wechseln zu wollen.“

 

Die von der Kindesmutter getätigte und den wöchentlich mindestens einmal geäußerten Kindeswillen bestätigende Einlassung wird vom Gutachter bewusst und trotz eines besseren Wissens lapidar, um inhaltlich wesentliche Aspekte gekürzt (wöchentlich etwa einmal) und somit unvollständig in seine Argumentation übernommen (Seite 62 zweiter Absatz), was möglicherweise zur Folge haben könnte, dass die abschließende Schlussfolgerung möglicherweise falsch oder zumindest nicht umfassend zutreffend sein könnte.

 

Seite 62 unterhalb der Mitte

„Auffällig bei den Angaben ist, dass M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion um den Zeitpunkt oder kurz nach dem Kennenlernen des neuen Lebensgefährten jene Äußerungen, zum Vater wechseln zu wollen, gemacht hat.“

 

M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion hat Mitte / Ende März 2011 erstmals dem Kindesvater gegenüber und sehr vorsichtig erwähnt, dass er lieber beim Kindesvater wohnen würde. Der Kindesvater fragte nicht nach und bohrte keineswegs beeinflussend, sondern nahm diese erste diesbezügliche Äußerung zur Kenntnis.

 

M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion fing dann, Tag für Tag, Woche für Woche, also allmählich, so nach und nach an, seinen Willen, doch lieber beim Papa wohnen zu wollen, zunächst allen möglichen Menschen, welche er beim Umgang mit dem Kindesvater traf, zu erzählen.

Dabei fiel dem Kindesvater auf, dass M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion diesen seinen Wunsch auch immer mehr selbst hinterfragte:

  • „Wann könnte ich denn dann Mama sehen?“,
  • „Papa, bringst Du mich dann jeden Tag in die Schule“,
  • „Wie komme ich denn wieder hierher?“
  • „Was würden wir denn dann mit dem Gitarrenunterricht machen?“
  • „Das Karatetraining, Papa, kann ich das dann weiter machen?“

Keine dieser Fragen ließ der Kindesvater unbeantwortet.

Nach ca. 5 oder 6 Wochen, also Anfang / Mitte Mai 2012,  in  denen sich M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion offensichtlich sehr intensiv mit diesen Fragen beschäftigte und in denen er immer häufiger vom Stress zu Hause mit J... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion, vom Stress zu Hause von J... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion mit Th... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion, von dem mütterlichen Tritt in seinen Hintern wegen Th... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion, Stress mit seiner Mutti, einem Polizeieinsatz in der mütterlichen Wohnung (da wurde wohl J... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion aufgegriffen und Heim gebracht, mehr wusste M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion nicht oder wollte halt nicht mehr berichten),  äußerte er dem Kindesvaters in einem Telefonat ganz stolz auf sich selbst, dass er es nun auch seiner Mutti erzählt habe. Er habe einfach allen Mut zusammengenommen. Seine Mutti habe wohl nur gesagt: „Dann musst Du halt gehen, wirst schon sehen, was Du davon hast“

 

Die ursprüngliche, vorsichtige Erstäußerung des Kindeswillen durch M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion, dem Vater gegenüber, liegt also tatsächlich zeitnah an dem Quasieinzug des Lebensabschnittsgefährten in den mütterlichen Haushalt und gefestigt wurde dieser, so tatsächlich völlig autonom gebildete, Kindeswille einerseits durch die dann folgenden Erlebnisse in der mütterlichen Wohnung (siehe Seite 46 – 51 dieses Schriftsatzes) und den Erlebnissen und gesammelten Erfahrungen während der Umgänge mit dem Kindesvaters.

 

Sicherlich könnte man möglicherweise durch die hohe dem Kind gewidmete Aufmerksamkeit des Kindesvaters und dessen Lebensgefährtin während der Umgänge, durch die vielen positiven Eindrücke und Erinnerungen, welche das Kind in den Umgängen sammelte, einerseits aber andererseits auch durch die unbeschreiblich tiefe emotionale Bindung des Kindes zum Kindesvater und des Kindes Elternhaus, mit den Tieren, dem Swimmingpool, dem Trampolin … (siehe weiter oben) eine Beeinflussung des Kindes bei der Willensbildung durch den Kindesvaters annehmen, aber keines Falles wurde das Kind vom Kindesvater dahingehend beeinflusst, dass es den neuen Partner der Kindesmutter in irgendeiner Weise dermaßen ablehnend gegenübersteht.

 

Das erkannte auch der psychologisch geschulte Gutachter so, wenn er schreibt: “Dies kann einerseits tatsächlich mit Problemen des Zusammenlebens stehen, …“ doch er entscheidet sich lieber, der, von der Kindesmutter vermuteten und bis dato durch Nichts bestätigten,  Behauptung, einer gegen den Lebensabschnittsgefährten der Kindesmutter gerichteten kindesväterlichen Beeinflussung des Kindes, zu folgen, um diese dann auch noch, wissenschaftlich in keinster Weise begründet, als kausal für die haltlosen Zustände im mütterlichen Haushalt ursächlich verantwortlich zu machen.

 

Die Kritik des Kindes an dem neuen Lebensabschnittsgefährten der Kindesmutter wird vom Gutachter nicht etwa ernst genommen und aufgegriffen, um untersuchen zu können, worauf diese Kritik denn basiert (auf Erlebniserfahrungen oder auf kindesväterlicher Beeinflussung), sondern wird vom Gutachter lapidar als „unangemessen und kleinlich“ bezeichnet.

 

Der Gutachter selbst schreibt doch: „ …und wurde durch den Kindesvater inhaltlich aufgegriffen,…“ (Seite 62 unten), also hat der Kindesvater doch seine Informationen tatsächlich aus den Erlebnisberichten des Kindes. Also sind doch die Erlebnisse offensichtlich ursächlich für die  Missstände im mütterlichen Haushalt verantwortlich und nicht irgendeine kindesväterliche   Beeinflussung des Kindes gegen den Lebensabschnittsgefährten.

 

Der Kindesvater kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass dies die Handlungsweise und der Arbeitsstil eines narzisstisch gekränkten, psychologisch geschulten Gutachters seien, welcher seine Machtrolle dem Kindesvater gegenüber versucht auszuspielen.

 

Mit wie vielen 10-jährigen Kindern hatte denn der Gutachter schon zu tun, wenn er davon ausgeht, dass nicht Erlebnisse, wie auf den Seiten 46 -51 geschildert, sondern ausschließlich eine von der Kindesmutter vermutete und keineswegs irgendwie geartet bestätigte kindesväterliche Beeinflussung des Kindes gegen den neuen Partner der Kindesmutter, zu solchen, wie von M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion gezeigten und im Übrigen auch dem Kind gegenüber vom Kindesvater gerügten, kindlichen Verhaltensweisen führen können?

 

Was hat denn die mütterliche Gewalt gegen die Kinder, welche, wenn diese eingesetzt wurde, immer auf Grund einer im Disput des Kindes mit dem Lebensabschnittsgefährten vom Kind getätigten verbalen Äußerung stattfand, mit einem „ … zu hohen Maß an Toleranz gegenüber den kindlichen Verhaltensweisen durch die Kindesmutter …“ zu tun? Das ist ja nun aber wirklich der absolute Kokolores! Dazu hätte der Kindesvater dann doch gerne noch eine wissenschaftlich fundierte Erklärung vom Gutachter bekommen.

 

Nur weil der Gutachter während der Interaktionsbeobachtung im mütterlichen Haushalt keine Konflikte beobachten konnte, heißt das noch lange nicht, dass es im Alltag auch keine Konflikte geben würde.

 

Eine Aussage / Feststellung, wie jene auf Seite 62 unten / 63 oben kann also keineswegs als Basis oder für Begründungen irgendwelcher Schlussfolgerungen geeignet sein.

 

Seite 63 zweiter Absatz

Wie darf man sich denn die „…bildliche Aufstellung der Aufenthaltsnahme…“ vorstellen? Wie sieht diese denn praktisch aus?

 

Wieso werden vom Gutachter die Kenntnisse, welche von ihm bei der bildlichen Aufstellung vermeintlich erzielt werden konnten, den Kenntnissen, welche aus den steten, häufig wiederholten und oft vom Kind begründeten, ausführlichen, anschaulichen, derart differenziert, komplex und miteinander verwobenen, verbalen Einlassungen des Kindes, welche Hintergrunderlebnisse zumindest vermuten lassen, gewonnen werden konnten, bei der Beantwortung der Frage nach der Autonomie des Kindeswillens so deutlich schwerer gewichtet?  Gibt es hierfür eine wissenschaftlich fundierte Antwort oder wird dieser Art Wichtung vom Gutachter eingesetzt, weil der Außenstehende in Ermangelung der Kenntnisse aus der bildlichen Aufstellung diese nicht nachzuvollziehen in der Lage sein dürfte?

 

Wie sieht eine unbeeinflussbare „konkret-bildliche Ebene“ denn aus? Hierzu benötigt der Kindesvater für das Verständnis noch Erklärungen des Gutachters.

 

Der unbestrittene Fakt, dass das Kind Begriffe, wie „Amts-, Landes- und Bundesgericht“ kennt, kann doch lediglich geeignet sein, des Kindesvaters Einlassungen (Seite 47 erster Absatz des Gutachtens) zu bestätigen. Gleichzusetzen, als wenn Jemand M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion fragt, was ein Anlasser oder eine Lichtmaschine ist. Auch diese wohl kaum altersgerechte Frage würde M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion, teils mit jeweiliger Funktionsbeschreibung, sehr detailliert beantworten können. Das ist halt das Zeugnis dafür, dass der Kindesvater jede Frage des Kindes wirklich ernst nimmt und diese grundsätzlich auch altersgerecht beantwortet.

 

Dass der verbal geäußerte Wunsch, zu seinem Vater zu wechseln, nicht seinem autonomen und tatsächlichen Willen entspricht, konnte nicht nur aufgrund der Schilderungen zum Wechselmodell nachgewiesen werden, sondern auch mit der Frage, wie es ihm gehen würde, wenn das Gericht einen Verbleib bei der Mutter entscheiden würde. Hier berichtete M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion nicht von seinen eigenen Empfindungen oder Gefühlen, sondern beschrieb väterliche Aktivitäten des Rechtsmittels („Amts-, Landes- und Bundesgericht“)“

Das Antwortverhalten des Kindes weist, nach hiesigem Verständnis, doch eher darauf hin, dass das Kind entweder die Frage nicht richtig verstanden hat, oder dass das Kind dermaßen in das Handeln und die Worte des Papas vertraut, dass es mit einer solchen Entscheidung des Gerichtes nicht zu rechnen scheint.

Für das Kind steht bombensicher fest: “… und das sein Vater, wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt habe, dies stets durchsetzen würde.“

(Seite 27 des Gutachtens vorletzter Absatz, letzter Satz)

 

Hier ist im Gutachten leider nicht überliefert, ob das „er“ sich eher auf die Wünsche des Vaters oder die Wünsche des Kindes zu beziehen ist / war, weshalb hier nun beide Möglichkeiten betrachtet werden.

 

Wenn sich das „er“ auf die Wünsche des Vaters bezog, heißt das doch, dass M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion aus seiner erlebten Erfahrung heraus dermaßen von der Durchsetzungskraft, Kontinuität, dem Ehrgeiz und der Ausdauer seines Vaters, aber auch von dessen Wissen und dessen Fähigkeiten überzeugt ist, dass es für ihn (M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion) überhaupt nicht mehr lohnt, über diese, möglicherweise eintretende Variante nachzudenken, weil er diese bereits als mögliche Übergangsvariante für sich selbst klassifiziert hat, wenn er z. B. auch äußerte:

 „Papa, wenn das mit dem Gericht jetzt nicht klappen würde, dann brauchst kein weiteres Geld zu bezahlen, dann komme ich eben, wenn ich 12 Jahre alt bin, zu Dir.“

oder auch

„Papa, mir kommt es so vor, als wenn ich sowieso schon 12 bin, ehe der Prozess zu Ende ist“.

 Frei nach dem Motto: „Der Papa wird`s schon richten, der Papa, der ist gut, der Papa macht ja alles, was sonst Keiner gerne tut…“.

 

Diesseitig ist davon auszugehen, dass dieses unsägliche, unbeschreibbar tiefe Vertrauen des Kindes in seinen Vater ursächlich für das Antwortverhalten des Kindes zu werten ist und keineswegs zur Begründung der Verneinung der Autonomie des Kindeswillens taugt.

 

Wenn sich das „er“ auf die Wünsche des Kindes bezog, heißt dass doch, dass M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion, neben seiner erlebten Erfahrung, dass der Kindesvater sehr durchsetzungsfähig, ausgesprochen kontinuierlich, ehrgeizig und ausdauernd ist und mit viel Wissen, sehr guten Fähigkeiten und aus der tiefsten Liebe zu seinem Sohn heraus agierend, darauf vertraut und zutiefst überzeugt ist, dass der Papa ihm (M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion) auch diesen, seinem derzeitig wohl sehnlichsten, Wunsch irgendwie erfüllen wird.

 

Auch in dieser Variante der Betrachtung kommt man diesseitig zu der Schlussfolgerung,

  • dass es M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion sicherlich nicht unberührt lassen würde, wenn die Mutti weint oder traurig wäre, wenn er (M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion) zum Papa ziehen würde,
  • dass er sich aber andererseits über das Gefühlsleben seines Vaters weniger Sorgen zu machen braucht, denn in dessen (des Kindesvaters) Fähigkeiten, Wissen, Ehrgeiz und Handeln kann er absolut vertrauen und
  • die Liebe seines Papas zu ihm kann sowieso Nichts und Niemand zerstören.

 

Diesseitig ist davon auszugehen, dass dieses unsägliche, unbeschreibbar tiefe Vertrauen des Kindes in seinen Vater ursächlich für das Antwortverhalten des Kindes zu werten ist und keineswegs zur Begründung der Verneinung der Autonomie des Kindeswillens taugt.

 

Seite 63 unterhalb der Mitte

„ Angaben, wegen ..., sind ebenfalls als nicht zielorientiert zu bezeichnen, da er … letztmalig im Herbst 2010 …“

 

Warum vergisst der Gutachter wiederholt in diesem Zusammenhang die ergänzenden Einlassungen des Kindes zu dieser Frage (Seite 29 oberes Drittel des Gutachtens) mit in die Bewertung aufzunehmen?

 

Als zielorientiert ist der Kindeswille schon deshalb definiert, weil M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion selbstbewusst und ernsthaft in den Begutachtungsgesprächen geäußert haben soll und dies sogar, oh je,  welch` Wunder!, vom Gutachter tatsächlich im Gutachten niedergeschrieben wurde:

·          „Er finde dies `Scheiße`,…“ (Seite 27 Ende des zweiten Absatzes des Gutachtens)  Er würde diesen Streit wohl lieber heute, als morgen beenden, wenn er denn könnte. – Anmerkung des Kindesvaters -

·         „… dass sein Vater mehr mit ihm für die Schule lernen würde….“ (Seite 27 Ende des vierten Absatzes des Gutachtens)

·         „Bei seinem Vater gefallen ihm die vielen Tiere, die Spielabende sowie das Reiten und die Besuche von T... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion.“(Seite 27 Ende / Anfang der Seite 28 des Gutachtens)

·         „Am besten Kuscheln könne er derzeit mit seinem Vater…“(Anfang der Seite 28 des Gutachtens)

·         „…, würde er lieber bei seinem Vater wohnen aufgrund der vielen Tiere dort und seiner früheren Kumpels.“ Er benannte 5 dieser Kumpel namentlich (Anfang der Seite 29 des Gutachtens)

·        „`T... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion` müsse überlegen, wo es ihm besser gehe. Dann müsste er Mama oder Papa sagen, wo er wohnen wolle, auch wenn es wehtun würde. Er habe dies schließlich auch gemacht.“  (Seite 30 letzter Absatz des Gutachtens)

·         „Nunmehr sei ihm klar, dass er zu seinem Vater wolle.“ (Anfang der Seite 31 des Gutachtens)

·        Hier äußerte er, dass er bei seinem Vater wohnen möchte und jedes Wochenende bei seiner Mutter verbringen wolle.“ (Seite 31 letzter Absatz des Gutachtens)

·       

·       

 

 

Der Gutachter wertet die kindesmütterliche Behauptung, z. B. in Steuden gäbe es nur sehr geringe soziale Kontakte für M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion schlichtweg durch Weglassungen und Kürzungen von gegenteiligen Berichten zu vermeintlichen Tatsachen auf und achtet hierbei peinlichst darauf, zwar nach vermeintlichen Bestätigungsmöglichkeiten für die Lügen, Halbwahrheiten und Behauptungen der Kindesmutter suchend, dass gegenteilige Aussagen des Kindesvaters möglichst mit „ es folgte ein detaillierter Disput, welchen der Kindesvater dominierte“ oder ähnlichen Formulierungen abgetan und somit inhaltlich nicht im Gutachten wiedergefunden werden können.

 

Woher hat denn M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion sein, sicherlich als durchschnittlich und altersgerecht zu bezeichnendes, Sozialverhalten, wenn er 10 Jahre lang, wie von der Kindesmutter wahrheitsfremd behauptet, so gut wie keine außerfamiliären sozialen Kontakte hätte pflegen können? Hier muss doch ein geschulter Sachverständiger nachfragen, oder?

 

So handelt doch nur ein narzisstisch gekränkter Sachverständiger, welchem das Kindeswohl cool am Arsch vorbei geht, wenn er nur diesem zur Selbstüberschätzung neigendem, Kinder in den Keller sperrenden und Pisseimer verteilenden Despoten mit der behandlungsbedürftigen Persönlichkeitskonfiguration zeigen kann, wie machtvoll ein Sachverständiger doch sein kann. 

 

Der Gutachter wundert sich, dass bei Nachfrage, bei konkreter Frage und schließlich nochmaligem Hinweis vom Kind geäußert wird, was der Papa ihm gesagt hat? Nun das Kind war offensichtlich irritiert und wusste nicht, was der Gutachter hören wollte, weil es sich konkret zu dieser Fragerei mit immer ein und dem selbigen Inhalt, im tiefsten Vertrauen auf den Papa, noch keine eigenen Gedanken gemacht hat, ganz einfach, Herr Weckel!

 

Auf Seite 61 unten 62 oben des Gutachtens

Dabei ist die Beurteilung des selbst definierten Interesses des Kindes altersabhängig zu sehen, da reflexive Kompetenzen erst dem Adoleszenten (Heranwachsenden) zugeschrieben werden können und somit dem rationalen Willen Stadien der Entwicklung von wenig oder nicht vorhandenen Verbalisierungsvermögen vorausgehen. /DETTENBORN, 2007; SALZGEBER, 2008).

 

Auch wenn dies auf den „Kindeswohl schädlichen Kindeswillen“ bezogen so dort steht, geht der Kindesvater davon aus, dass wohl die Ursache dafür sein könnte, dass im Sorgerecht der Kindeswille erst wirklich ernsthaft und schwerwiegende Bedeutung erreicht, wenn der Kindeswille die Stadien der Entwicklung von wenig oder nicht vorhandenen Verbalisierungsvermögen durchlaufen hat und durch das Kind / den Heranwachsenden ausgereift verbalisiert und kommuniziert werden kann. Im juristischen Sinn sollte das wohl bei geistig normal entwickelten und in Deutschland lebenden Kindern / Heranwachsenden im Alter von 12 Jahren der Fall sein, weshalb ab diesem Alter dem verbalisierten und kommunizierten Kindeswillen höheres Gewicht bei der richterlichen Abwägung verliehen wird. Ist das so richtig?

 

Ist nun die starre Altersgrenze im juristischen der Maßstab, oder das Vermögen des Kindes / des Heranwachsenden, den Kindeswillen frei zu verbalisieren und zu kommunizieren?

 

Allseits unbestritten haben wir es mit M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion mit einem für sein Alter im Geiste überdurchschnittlich entwickelten Kind an der Schwelle zum Heranwachsenden zu tun und selbst vom Gutachter wurde der von M... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion frei verbalisierte und kommunizierte Kindeswille erfasst und im Gutachten mehrfach dokumentiert.

 

Nun tun sich beim Kindesvater die folgenden Fragen auf:

 

Warum, wenn die Verbalisierung, also die sprachlich rationale Ebene, doch zumindest juristisch, ein Maßstab ist, stellt der Gutachter diese unter den Scheffel der konkret-bildlichen Ebene und wichtet die konkret-bildliche Ebene höher, um somit, zumindest dem psychologisch ungebildeten Kindesvater, ein verständliches Nachvollziehen seiner Schlussfolgerungen unmöglich zu machen oder um das psychologische Handwerk über das juristische Handwerk zu bewerten?  

 

Wenn der Gutachter vom M... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion einen Reflexionsprozess bei einem Kind, konkret bei M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion, erwartet (Seite 64 oben des Gutachtens), geht er also davon aus, dass er einen Heranwachsenden, oder Adoleszenten, vor sich hat, da reflexive Kompetenzen erst dem Adoleszenten zugeschrieben werden oder der Gutachter erwartet ganz einfach zuviel vom Kind und überfordert dies somit.

 

Wenn wiederum Ersteres zutrifft (Der Gutachter geht davon aus, dass er es mit einem Heranwachsenden zu tun hat), bleibt zu prüfen, ob es den vermissten Reflexionsprozess nicht gab oder ob der Gutachter diesen nicht erkannt hat / erkennen wollte.

 

Wenn es den vom Gutachter erwarteten Reflexionsprozess nicht gab, hat der Gutachter das Kind mit der Fragestellung chancenlos überfordert.

 

Bleibt zu klären, wie man mit einem Kind, welches den Kindeswillen frei verbalisieren und kommunizieren kann, aber, an der Schwelle zum Heranwachsenden, einen vom Gutachter erwarteten Reflexionsprozess nicht zeigt, im juristischen Sinn umgeht.

 

Seite 64 fett Gedrucktes

In welcher Summe? Meint der Gutachter das Addieren von Schlussfolgerungen, welche auf

·        Vermutungen

·        Lügen,

·        Halbwahrheiten,

·        unbestätigten Behauptungen der Kindesmutter

ebenso basieren, wie auf:

·        den tatsächlichen Inhalt von Einlassungen verschleiernden Kürzungen

·        Weglassungen,

·        Wahrscheinlichkeitsannahmen,

·        herbei geredeten Drittmotiven,

·        Vermutungen,

·        vermeintlich durch den Gutachters festgestellten  Hintergrunderlebnissen der Kindesmutter und

·        Überforderungen des begutachteten Kindes?

 

Addiert man dann noch die

·        offensichtliche Parteilichkeit,

·        die möglicherweise an der Türklinke zum Büro beim Gang zur Tat ablegte Objektivität und

·        Neutralität,

kommt zumindest der Kindesvater unumgänglich zu dem Schluss:

 

Dieses Gutachten kann ausschließlich das Produkt aus der Arbeit eines narzisstisch gekränkten, dogmatisch veranlagten, in keinster Weise sich in die Gefühlswelt eines 10-jährigen Trennungskindes einfühlungsbereiten, von schwachen und devoten Frauen ausgesprochen leicht zu manipulierenden und offensichtlich Kindesmütter in gewissen Opferrollen bevorzugenden, diplomierten Psychologen sein, welcher weniger Einfühlvermögen und Verständnis zeigt als ein 10-järiges Kind (siehe hierzu auch Seite 60 untere Hälfte dieses Schriftsatzes)  . 

Warum macht der Gutachter sich eigentlich nicht einmal die Mühe und hinterfragt, welcher Art „gearteter Einflüsse des Kindesvaters zum Nachteil der Kindesmutter“, von welchen der Gutachter unbegründet und keineswegs wissenschaftlich fundamentiert meint, dass diese „als hochwahrscheinlich anzusehen sind“ es gewesen sind oder sein könnten?

 

Diesseitig bleibt festzustellen, dass wie hier wohl für jeden Vater und möglicherweise für 98% aller Mütter (siehe hierzu Seite 49 mittig des Gutachtens und Seite 62 unteres Drittel dieses Schriftsatzes) eines 10-jährigen Kindes nachvollziehbar dargelegt, der Kindeswille

  • sehr wohl autonom gebildet wurde 
  • seit nunmehr ca. mindestens 13 Monaten (März 2011), also mit einer kontinuierlichen Stabilität, vom Kind zunächst dem Kindesvater und in Umgängen mit dem Kindesvater getroffenen Außenstehenden gegenüber und seit ca. 11 Monaten (Ende April / Anfang Mai 2011) auch der Kindesmutter gegenüber artikuliert wird
  • intensiv und beständig vom Kind kommuniziert, hierbei gibt die Kindesmutter selbst die Intensität mit „… etwa einmal wöchentlich …“ (Seite 24 des Gutachtens und Seite 74 dieses Schriftsatzes) an, wird.
  • auch der Zielorientiertheit nicht entbehrt. (Seite 78 dieses Schriftsatzes)

 

Somit dürfte auch der Punkt 3.2.4. umfänglich zerlegt, widerlegt und zumindest als höchst unwahrscheinlich, zumindest jedoch als nicht voll umfänglich zutreffend zu charakterisieren sein und als Basis für die Beantwortung der vom Gericht gestellten Fragen, möglicherweise zwingend, als ungeeignet anzusehen sein.

 

 

Seite 65

Hier soll nun abschließend anhand nur eines Beispiels dargestellt werden, wie der Gutachter, ausgehend von einer ursprünglich unbestätigten Vermutung der Kindesmutter über durch den Gutachters falsch wiedergegebenen Gesprächsinhalt, vom Gutachter nicht hinterfragten falschen Behauptungen der Kindesmutter, abermaliger falscher, ja sogar den inhaltlichen Sinn völlig entstellender Wiedergabe des Gespräches durch den Gutachter,  vom Gutachter frei erfundenen unbegründeten Annahmen, falschen Schlussfolgerungen und Unterstellungen durch den Gutachter bis der Gutachter schlussendlich, also faktisch, eine vom Gutachter künstlich aufgebaute Tatsache, ein Drittmotiv, aus dem Nichts hervorzaubert, um darauf aufbauend eine gutachterliche, also eigentlich doch wissenschaftlich zu begründende Feststellung zu kreieren.

 

  • auf Seite 21 des Gutachtens, also im Begutachtungsgespräch vom 27.09.2011 wird von der Kindesmutter eine Beeinflussung des Kindes gegen den neuen Lebengefährten der Kindesmutter durch den Kindesvaters v e r m u t e t.
  • Auf Seite 41 unterhalb der Mitte des Gutachtens, also im lösungsorientierten, offenen Elterngespräch vom 26.01.2012 wird vom Gutachter der Gesprächsinhalt dergestalt falsch wiedergegeben, „Weiterhin gab er zu verstehen, dass die Kindesmutter ihren Lebensgefährten herauswerfen solle, da dieser nur saufen würde“, dass der Eindruck suggeriert wird, der Kindesvater hätte tatsächlich noch irgendein Interesse an der Kindesmutter und mit der bloßen Existenz eines neuen Lebensabschnittsgefährten ein Problem. Tatsächlich äußerte der Kindesvater: siehe Seite 46 mittig dieses Schriftsatzes
  • Auf Seite 41 im Anschluss „Frau R... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion äußerte, dass die Konflikte zwischen ihrem Lebensabschnittsgefährten und M.... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion mit dem Bekanntwerden ihrer beim Kindesvater begonnen hätten.“ Nun, die Kindesmutter äußerte unbegründet, sie stellt einfach mal eine definitiv falsche Behauptung in den Raum. Der Gutachter hinterfragt diese Äußerung nicht. siehe Seite 46 mittig bis Seite 51 dieses Schriftsatzes
  • Seite 42 mittig „… fehlende Kooperationsebene angesprochen, wobei der Kindesvater äußerte, die Kindesmutter müsse ihren Anwalt und Lebensgefährten rauswerfen.“ Abermals wurde durch den Gutachter der Gesprächsinhalt derart falsch wiedergegeben, dass dieser dadurch völlig sinnentstellt wurde. Siehe Seite 52 am Ende des oberen Drittels dieses Schriftsatzes
  • Seite 46 oben „So konstruierte er Feindbilder gegenüber dem Lebensabschnittsgefährten der Kindesmutter…“ falsche Schlussfolgerung oder frei erfundene Annahme durch den Gutachters  siehe Seite 58 oben dieses Schriftsatzes
  • Seite 48 mittig „Gerade jene Ausführungen des Kindesvaters scheinen keinen authentischen Hintergrund zu haben…“ vom Gutachter werden hilfsweise nun auch noch Unterstellungen und falsche Annahmen in das Feld geführt. siehe Seite 61 vorletzter Absatz dieses Schriftsatzes
  • Seite 51 erster Absatz „ …, ein sogenanntes Drittmotiv, …. vorliegt“ bis also faktisch eine vom Gutachter künstlich aufgebaute Tatsache vorzuliegen scheint.

 

Auf das Zerpflücken der Seiten 65 – 67 wird nicht nur aus Gründen der Prozessökonomie verzichtet, da eine Zusammenfassung von Mist, auch nur einen Misthaufen ergäbe. J

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Uwe S... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion

 

Steuden, den 21.03.12

 

Anlagen:

  • E-mail- Korrespondenz mit dem Jugendamt – Mitarbeiter Herrn N... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion
  • Kinderärztliches Attest
  • Auszug aus der E-Mail vom 7.03.2012 an Jugendamt – Mitarbeiterin Frau S... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion
  • Auszug aus der E-Mail Antwort von Frau S... Name unkenntlich gemacht von der Redaktion (Jugendamt) vom 8.03.2012
  • Ergänzungen zur Strafanzeige vom 7.03.2012 an die Polizei per E-Mail vom 9.03.2012

 

weiter mit dem 11. Teil der Gutachtenerwiderung des Kindesvaters

 

zum Gutachten von Dipl. Psychologen Olaf Weckel

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